Bullet Journal Zubehör für Anfänger

Bullet Journal Zubehör: Was Du wirklich zum Journaling benötigst

Bullet Journal Zubehör

Wenn man sich in der Welt der Planer umschaut, kann man gerade als Neuling leicht von der Menge an scheinbar wichtigem Bullet Journal Zubehör überfordert werden: Ein paar Stifte hier, Sticker, Stempel und Washitape da – und dann fehlt natürlich noch das perfekte Notizbuch.

Aber wie soll man sich zwischen den ganzen Angeboten der verschiedenen Shops entscheiden? Was braucht man wirklich, um mit dem Bullet Journaling zu beginnen? Ich verrate es Dir in diesem Artikel.

(Wenn Du Dir noch gar nicht sicher bist, ob ein Bujo sich für Dich überhaupt lohnt, dann lies Dir doch gerne hier meinen Beitrag “Bullet Journal für Anfänger: 3 Gründe, warum ein Bujo Dein Leben verbessern wird.” durch. Er wird Dir ganz bestimmt die letzten Zweifel nehmen. 🙂 Dieser Beitrag erhält außerdem unbezahlte Werbung, da ich Marken nenne. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich einen kleinen Prozentanteil des Verkaufspreises erhalte, wenn Du ein von mir empfohlenes Produkt kaufst. Damit unterstützt Du mich und meine Arbeit sehr und ich bin Dir super dankbar dafür! Jetzt aber zum Beitrag: )

Die Basics: 1. Das richtige Buch

Das für Dich passende Buch ist essenziell wichtig, damit Du die Freude am Journaling nicht sofort wieder verlierst. Ich empfehle Dir, ein Notizbuch mit Punkteraster zu kaufen. Das ermöglicht Dir eine gewisse Hilfestellung beim Planen, ohne Dich durch Kästchen oder Linien zu sehr einzuschränken. Natürlich kannst Du auch ein Bullet Journal mit leeren Seiten kaufen. Mich persönlich haben die fehlenden Hilfspunkte bei meinem allerersten Bujo aber eher gestört, da ich entweder ständig ein Lineal verwenden musste oder die Linien krumm und die Seiten dadurch nicht so schön wurden. (Ein Bild von meinem allerersten Bullet Journal Kalender siehst Du hier.)

Ein weiterer Faktor für das richtige Notizbuch ist außerdem das Papier. Hierbei hast Du die Wahl zwischen weißem oder cremefarbenem sowie dickem oder dünnem Papier. Ich persönlich nutze mittlerweile lieber weißes Papier, kenne aber auch viele Planer, die die cremefarbenen Seiten bevorzugen.

Zur Papierdicke kann ich Dir folgendes raten: Kaufe Dir lieber ein Buch mit dickerem Papier, gerade, wenn Du Dein erstes Bujo kaufst und noch kein dünneres Papier gewohnt bist. Viele entscheiden sich anfangs für dünnere Seiten, werden nach kurzer Zeit aber unzufrieden, da schon einfache Striche durch das Papier zu sehen sind. Begriffe wie “kein Ghosting oder Bleeding” sind gut. Diese bezeichnen nämlich das Phänomen, wenn die Tinte oder Farbe durch die nächste Seite durchdrückt: etwas, das beim Planen sehr störend sein kann.

Ich persönlich nutze ein Archer&Olive Notebook. Gekauft habe ich es auf dieser Seite, weil der Versand nach Deutschland so deutlich günstiger ist. Obwohl das Buch recht teuer ist, erfüllt es alle meine Wünsche. Du bist aber keineswegs dazu verpflichtet, so viel Geld für Dein Bullet Journal auszugeben. Wichtig ist wie gesagt nur, dass Du von vorneherein zufrieden mit Deinem Notizbuch bist. (Vielleicht hilft es Dir auch, in einem Schreibwaren,- oder Bücherladen einfach mal die verschiedenen Modelle in der Hand zu halten und zu schauen, was sich für Dich am besten anfühlt? Probier’ es doch einfach mal aus!)

Bullet Journal Zubehör Nr. 2: Die passenden Stifte

Ähnlich wichtig wie das richtige Bujo ist es auch, Stifte zu finden, die Dir gefallen. Dabei ist es natürlich wieder Dir überlassen, ob Du schwarze, blaue oder andersfarbige Tinte nutzen möchtest. Mir gefällt aber vor allem bezogen auf den minimalistischen Stil schwarz am besten.

Ich persönlich nutze einen Kugelschreiber von Hobonichi, der letztes Jahr bei den Kalendern dabei war, und diese “Zebra Sarasa Clip 0.5”-Gelstifte* in schwarz. Wenn Du Dir ein Bild davon machen möchtest, wie die Stifte schreiben, kannst Du gerne mal auf meinem Instagram-Profil (@bujoandbudget) vorbei schauen. Zum Markieren nutze ich die populären “Zebra Mildliner” – davon aber hauptsächlich nur die graue Farbe.

Auch bei den Stiften gilt aber ähnliches wie bei dem Notizbuch: Du entscheidest, welches Bullet Journal Zubehör Dir am besten gefällt. Geh ruhig mal in den Laden und probiere verschiedene Stifte aus, bis Dir einer vom Gefühl und Schriftbild besonders gefällt. Oder schau Dich mal auf YouTube oder Instagram um und achte bewusst darauf, welche Seiten Du am meisten magst: Liegt es vielleicht auch an der Art, wie der Stift schreibt? Wenn ja, dann bring’ doch mal in Erfahrung, mit welchem Stift die Person schreibt. Bestimmt verrät sie es Dir gerne!

Sonstiges Zubehör: Sticker, Stempel, Washitape, …

Was sonstiges Zubehör angeht, habe ich eine gute Neuigkeit für Dich: Das alles brauchst Du gar nicht, um mit dem Journaling zu beginnen! Gerade beim minimalistischen Planen kommt es vor allem auf Buch und Stifte an.

Ich merke selber bei mir, dass ich manchmal gerne von der Vielfalt an Möglichkeiten mitgerissen werde: “Ach, die Sticker sind aber schön. Das Washitape muss ich haben! Ich hätte auch gerne so schöne Stempel wie Person XY” und so weiter. Dabei brauche ich das alles gar nicht, um mein Bullet Journal zu gestalten. Alles was ich brauche sind Stift und Papier.

Deshalb: Nimm’ Dir ruhig Zeit, bei diesen Dingen auszutesten und dann erst eine Entscheidung zu treffen. Solltest Du Gefallen an Washitape, Stickern oder sonstigem finden, kannst Du Dir natürlich so viel davon kaufen, wie Dein Planer-Herz begehrt! Ich möchte Dir nur die Angst nehmen, direkt von Anfang an bei allem dabei sein zu müssen. Denn das ist Quatsch. Für den Anfang (und auch für den weiteren Verlauf!) reichen ein gutes Bullet Journal und passende Stifte definitiv aus.

Also: Ich hoffe, Du lässt Dich nicht von den vielen BuJo-Künstlern mit riesigen Sticker-, und Stempelsammlungen verunsichern. Du weißt, welche zwei Dinge auf Deiner Einkaufsliste stehen. 🙂

Ganz liebe Grüße und eine produktive Woche

Lea

bujoandbudget.de

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1 Kommentar zu „Bullet Journal Zubehör: Was Du wirklich zum Journaling benötigst“

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