Habit tracker im Bullet Journal

Habit tracker im Bullet Journal: 3 gute Gründe, warum Du Deine Gewohnheiten tracken solltest

Ein “habit tracker” ist für viele Bujo-Anfänger ein undurchschaubares Konzept, an das sie sich freiwillig nicht herantrauen würden. Dabei bringt diese Seite so viele positive Aspekte mit sich und ist deshalb definitv eine meiner persönlichen Favoriten.

Damit Du keine Angst mehr haben musst, erkläre ich Dir in diesem Beitrag, was ein “habit tracker” überhaupt ist und warum Du Deine Gewohnheiten unbedingt mit Hilfe dieses Prinzips tracken solltest.

Du weißt noch gar nicht, ob ein Bullet Journal überhaupt das Richtige für dich ist? Lies hier, warum ein Bullet Journal auf jeden Fall Dein Leben verbessern wird. Du wirst es nicht bereuen – versprochen! 🙂

Was ist ein habit tracker?

Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie “Gewohnheiten nachgehen/verfolgen”. Diese Übersetzung beschreibt schon sehr gut, wofür dieser Tracker genutzt werden soll: Du verwendest ihn, um aufzuzeichnen, wann Du einer bestimmten Gewohnheit in einem bestimmten Zeitraum nachgegangen bist. Welche Gewohnheit das ist, entscheidest Du für Dich selber. Ein paar populäre Beispiele sind:

  • lesen
  • Sport machen
  • Pflanzen gießen
  • genug trinken (zum Beispiel 2 Liter)
  • kein Geld ausgeben
  • etwas Neues lernen

Die Möglichkeiten sind vollkommen unbegrenzt. Auch die Anzahl an Gewohnheiten, welche Du tracken möchtest, entscheidest Du – egal ob nur eine oder 15. Ich empfehle Dir aber, besonders bei Deinem ersten “habit tracker”, nicht sofort zu viel hinzuzufügen. Das kann leicht zu Überforderung und einem Stressgefühl führen und dann zur Folge haben, dass Du die Seite mit diesen negativen Gefühlen des Scheiterns verbindest und deshalb nicht mehr nutzten möchtest. Auch wenn Du zurzeit einen “habit tracker” nutzt und damit unzufrieden bist, rate ich Dir, einfach mal auszuprobieren weniger oder andere Gewohnheiten darin aufzunehmen, bis Du wieder mit einem Gefühl der Zufriedenheit diese Seite in Deinem Bullet Journal aufschlagen kannst.

Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass Du einfach jede einzelne Gewohnheit streichst, die Du nicht sofort umsetzt oder in Deinen Alltag integriest. Denn das beraubt Dich einer tollen Funktion des “habit trackers” – dazu aber später mehr.

Vielleicht fragst Du Dich ebenfalls, in welchem Abstand Du Deine Gewohnheiten verfolgen solltest? Auch hier gilt: Das entscheidest Du. Die häufigste Form ist wohl der monatliche Tracker. Ich kenne aber auch viele Personen, die eine kleine, wöchentliche Tabelle in ihre Wochenübersicht ergänzen. Auch eine Kombination aus beiden ist natürlich möglich. Probiere einfach aus, was für Dich und Deine Bedürfnisse am besten funktioniert.

Warum solltest Du Deine Gewohnheiten tracken?

Ein “habit tracker” gibt Dir die Möglichkeit, Dich auch für kleine Dinge zu belohnen.

So füge ich zum Beispiel jeden Monat den Bereich “Zähne putzen” in meinen Tracker ein, obwohl ich das natürlich auch ohne eine Erinnerung in meinem Bujo machen würde. Trotzdem ist es einfach jeden Tag ein Erfolgsgefühl, für diese alltägliche Aufgabe einen Haken in meinem “habit tracker” setzten zu können. Deshalb empfehle ich Dir: Suche Dir eine Gewohnheit, die Du sowieso durchführen würdest und die Dir gleichzeitig auch noch gut tut (zum Beispiel morgens einen Tee trinken, draußen an der frischen Luft die Zeitung holen, …) und ergänze sie auf Deiner Seite. Du wirst sehen, dass es ein tolles Gefühl ist, sich mit einem “erledigt”-Haken auch für die kleinen, alltäglichen Dinge zu belohnen.

Er hilft Dir außerdem dabei, neue Gewohnheiten zu formen.

Kennst Du das auch? Du nimmst Dir vor, dass Du ab Januar unbedingt täglich fünf Minuten lesen möchtest. Dann steht plötzlich schon der Februar vor der Tür und Du hast nicht ein einziges Mal Dein Buch in der Hand gehabt. Ausreden sind dann häufig: “Ach, ich hatte keine Zeit.” oder “Oh, das habe ich total vergessen.”. Glaub’ mir, früher ist es mir ganz genauso ergangen. Was habe ich geändert? Ich habe einen “habit tracker” in mein Bullet Journal und somit auch meinen Alltag integriert. Dieser hilft extrem, das Problem des Vergessens zu bekämpfen und steigert dadurch die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich neue Gewohnheiten zu formen. Probiere es unbedingt mal aus!

Ein “habit tracker” unterstützt Dich auch dabei, bewusster zu leben und Dich auf das für Dich wirklich Wichtige zu konzentrieren.

Denn Priorität haben in der Regel die Gewohnheiten, die es in Deinen Tracker geschafft haben. Und seien wir mal ehrlich: Die wenigsten von uns werden drei Stunden Netflix pro Tag als Leistung und Erfolgserlebnis ansehen. Genau deshalb inspiriert Dich diese Seite, vielleicht doch öfter mal zu einem Buch zu greifen oder 30 Minuten rauszugehen, statt tagtäglich Zeit auf YouTube oder Netflix zu verschwenden. Du legst den Fokus auf die wichtigen Dinge, die Dinge, die Dir gut tun, denn nur diesen kannst Du am Ende des Tages einen Haken in Deinem “habit tracker” geben. Das ist für mich persönlich eine der schönsten und hilfreichsten Funktionen, die diese Seite in meinem Bullet Journal erfüllt.


Ich hoffe, ich konnte Dich inspirieren, einen “habit tracker” unbedingt mal auszuprobieren. Natürlich gilt wie immer, dass Dein Bujo für DICH funktionieren muss. Sollte diese Art von Tracker also nichts für Dich sein, ist das auch in Ordnung. Ich würde Dir aber raten, ihm auf jeden Fall mindestens eine Chance zu geben – Du hast gelesen, wie viele tolle Vorteile diese Seite mit sich bringen kann.

Du kannst Dir auch gerne mal meine letzte Ausführung des “habit trackers” anschauen: Du findest sie hier.
Wenn Du Deinen eigenen Tracker gestaltest, dann vergiss nicht, mich auf Instagram unter @bujoandbudget.de zu markieren oder mir per E-Mail ein Bild an lea@bujoandbudget.de zu schicken! Ich freue mich immer, neue Kreationen zu sehen. 🙂

Ganz liebe Grüße und eine produktive Woche!

Lea

bujoandbudget.de

Wenn Du noch Fragen hast, dann tritt doch gerne meiner kostenlosen Facebook-Gruppe bei. So kann jeder von Deiner Frage und den Antworten profitieren.


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1 Kommentar zu „Habit tracker im Bullet Journal: 3 gute Gründe, warum Du Deine Gewohnheiten tracken solltest“

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